10. Rauhnacht 3. Januar

10. Rauhnacht 3.1.
Um Einblick in das Jenseits zu bekommen, müssen wir uns ganz auf das Diesseits konzentrieren.
Während der Zeit zwischen den Jahren sind unsere Sinne besonders geschärft. Dennoch sollten wir uns darum bemühen, unsere Achtsamkeit weiter zu stärken
Solange wir uns von unseren, oft unbewussten, alltäglichen und häufig negativen Denkmustern bestimmen lassen, bleibt unser Geist an der Oberfläche haften.
Achtsamkeit liefert den Schlüssel, durch den wir unsere Wahrnehmung erweitern und das Geheimnis der Rauhnächte ergründen können.
Achtsam zu sein heißt, offen und wach zu sein für das Hier und Jetzt.
Es bedeutet, das wir uns vollkommen für den gegenwärtigen Augenblick öffnen, ohne ständig zu urteilen oder zu bewerten, was wir wahrnehmen.
Still sein, fühlen, spüren, beobachten.....
Einfach dem Verstand der ständig alles kommentiert und interpretiert und hinterfragt und in Frage stellt zur Ruhe bringen und ihm zur Not einfach mal Redeverbot erteilen.
Sagt doch diesem inneren Kommentator einfach mal:
Halt die Klappe!
Statt über Altes zu grübeln oder Pläne für später zu erstellen, richte Deine Aufmerksamkeit ganz auf den Moment und spüre wie es sich anfühlt.
Übung Dauerwelle
Ich könnte auch sagen, macht Euch doch mal eine "Dauerwelle"
Mach den Kopf leer und versucht einmal nur zu spüren. Setze Dich in einen Sessel oder auf einen Stuhl, halte Deine Hände vor Deinem Körper , 30-40 cm auseinander, die Handflächen zeigen zueinander. Stelle (wie bei der Welle) die Verbindung her zwischen deinen Händen.
Spüre dann in Deinen Körper hinein, wie fühlt er sich an?
Bitte ihn darum, Dir jetzt alle die Stellen zu zeigen, wo noch Blockaden sitzen und beobachte genau was sich Dir zeigt.
Spürst Du irgendwo Druck oder Schmerz oder Unwohlsein?
Tauchen Ideen oder Gedanken auf, die dich noch negativ bewegen?
Wenn Du eine Stelle oder ein Thema entdeckt hast, entscheide Dich, erlaube Dir, dass es sich jetzt zum Besseren hin verändern darf. Sei Dir dieser Absicht bewusst.
Konzentriere Dich dann auf Deine beiden Hände, erspüre den Raum zwischen DeinenHänden mit dem Bewusstsein, dass Du jetzt alles loslässt, was sich nicht gut anfühlt oder was Dir nicht gut tut . Erlaube, dass die Veränderung jetzt einfach geschehen darf, ganz ohne Dein Zutun. Alles was es dafür braucht kommt Dir jetzt einfach zu.
Deine einzige Aufgabe ist es, mit Deiner Aufmerksamkeit ganz in Deinen beiden Händen zu sein und in den Raum dazwischen hineinzuspüren.
Beobachte was passiert, was sich verändert in Deinem Körper und in Deinem emotionalen Feld. Begib Dich dabei innerlich in die Erwartung, dass jetzt eine Höhere Kraft in Dir wirkt und konzentriere Dich ganz auf das Erspüren der Veränderungen die jetzt stattfinden.
Wo und wie Kannst Du sie spüren? Suche förmlich danach!
Es ist wichtig dabei ins fühlen zu gehen und nicht zu denken .
Das gelingt um so besser, je mehr Du Dich auf Deine beiden Hände gleichzeitig fokkusierst.
Während Du diese Dauerwelle weiter hälst, kannst Du zur nächsten Stelle oder zu einem anderen Thema wechseln. Spüre wieder hinein.
Was zeigt sich dir noch? Wo fühlst Du noch Unwohlsein, Druck oder Schmerz? Welche Gefühle zeigen sich?
Folge dann einfach diesen Gefühlen und Eingebungen.
Macht die Übung zu dem nächsten Thema so wie oben beschrieben.
Je länger du so arbeitest, um so mehr spürst Du, wie es langsam immer angenehmer wird in Deinem Körper und Deine Stimmung sich bessert.
Macht die Übung mit der Dauerwelle Weiter,es so lange Du magst. Oder bis das Gefühl auftaucht, jetzt ist es gut.
Diese Übung ist eine wunderbare Möglichkeit Achtsam zu werden mit sich selbst und seinem Körper und seiner inneren Stimme.
Sie ist nicht nur für den heutigen Tag geeignet!!!!!
Ich wünsche Euch einen besinnlichen Tag
Alles Liebe Elke
Lebensblume ES

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